Das Wichtigste über Schlaf in Kürze

Im Schlaf regenerieren sich Körper und Geist

Zwar erscheinen wir im Schlaf völlig passiv – unser Körper läuft währenddessen jedoch auf Hochtouren. Denn Körper und Geist nutzen die Zeit, während wir ruhen, um sich aktiv zu erholen und zu regenerieren. So ist eine ausreichende und gute Nachtruhe essenziell wichtig für beispielsweise Hirnfunktion, Muskelregeneration, Immunsystem und Stoffwechsel.

Guter Schlaf lässt sich fördern

Wie viel Schlaf der Mensch nun wirklich braucht, dazu gibt es ganz verschiedene Angaben. Im Mittel kommt man auf ca. sieben bis acht Stunden. Für die Qualität unseres Schlafes können wir viel tun. Wie wir uns tagsüber und vor dem Zu-Bett-gehen verhalten, kann maßgeblichen Einfluss darauf haben, wie gut wir nachts schlafen. Es gibt einige Faktoren, die einen guten und erholsamen Schlaf fördern können, allerdings auch ebenso viele, die diesem eher entgegenwirken.

Schlaf verläuft in Phasen und Zyklen

Unser Schlaf verläuft in verschiedenen aufeinanderfolgenden Schlafphasen. Das Durchlaufen dieser Schlafphasen bezeichnet man als Schlafzyklus, von denen je nach Schlaflänge mehrere hintereinander ablaufen. In den einzelnen Schlafphasen lassen sich mittels Elektroenzephalografie (EEG) charakteristische Gehirnaktivitäten nachweisen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen REM-Schlaf und Non-REM-Schlaf.

Schlafstörung und schlechter Schlaf

Dass man ab und zu oder durchaus auch einmal über einen längeren Zeitraum nicht so gut schlafen kann, kennt vermutlich jeder von uns. In besonderen Lebenssituationen, beispielsweise, wenn wir eine wichtige Entscheidung treffen müssen oder wir uns Sorgen machen, ist es ganz normal, dass uns das vorübergehend „den Schlaf raubt“.  Sind durchwachte oder extrem kurze Nächte, nach denen man sich „wie gerädert“ fühlt, allerdings die Regel, kann eine Schlafstörung vorliegen. Dann ist es wichtig, herauszufinden, was dieser zugrunde liegt, um im besten Fall die Ursache – und damit auch die Schlafstörung – beseitigen zu können.